Avas Sicht Ich habe die Terrasse zufällig entdeckt. Es befand sich im dritten Stock, am Ende eines Flurs, den ich noch nie zuvor betreten hatte. Eine schmale Tür, die aussah, als führe sie zu einem Abstellraum. Doch als ich die Klinke drückte, öffnete sie sich zu einem steinernen Balkon mit Blick auf den Garten. Die Aussicht war atemberaubend. Das gesamte Anwesen breitete sich unter mir aus – die kahlen Bäume, der zugefrorene Brunnen, das Heckenlabyrinth, von dem Lucy mir erzählt hatte, das ich aber noch nicht erkundet hatte. Und jenseits der Mauern des Anwesens die Stadt. Fern und glitzernd. Eine Welt, zu der ich einst gehörte. Ich kam am nächsten Abend wieder. Und auch am darauffolgenden. Es wurde mein Zuhause. Die Küche war für den Kaffee um drei Uhr morgens mit Dylan da. Der Garten

