KAPITEL 43 – DIE WAHRHEIT ÜBER MONSTER Avas Sicht Ich habe nicht geschlafen, nachdem ich das Arbeitszimmer verlassen hatte. Wie hätte ich das tun könanen? Ein Krieg stand bevor. Ein Maulwurf im Haus. Eine tickende Zeitbombe. Und irgendwo in Brighton Beach plante ein Mann namens Sergei Volkov, mich als Druckmittel gegen meinen Mann einzusetzen. Mein Mann. Die Worte klangen immer noch fremd, selbst nach allem. Dylan Moretti war mein Mann. Und ich war seine Frau. Nicht nur ein Vertrag. Nicht nur eine Transaktion. Seine Frau. Er hatte es selbst gesagt. Er hatte mich geküsst, als ob es etwas bedeuten würde. Als ob ich ihm etwas bedeuten würde. Aber es gab noch so vieles, was ich nicht über ihn wusste. Ich hatte die Geschichten gehört. Von Lucy. Von Jim Billy. Vom Getuschel auf den Fluren.

