Um den Herren ein Vergnügen zu machen, streute eine Magd einige Hände voll Hafer vor die Hühner. Der Baum der Kelterpresse schien ihnen riesenhaft, und sie stiegen ins Taubenhaus empor. Vor allem die Milchkammer setzte sie in Staunen. Die Hähne in den Ecken gaben genügend Wasser, die Fliesen zu überschwemmen, und beim Eintritt spürte man eine Kühle. Braune irdene Gefäße, auf Latten gereiht, waren bis zum Rande mit Milch gefüllt. Weniger tiefe Näpfe enthielten Sahne. Die Butterwecken reihten sich aneinander wie Stücke einer Messingsäule, und der Schaum floß über den Rand der Blecheimer, die man gerade auf den Boden gesetzt hatte. Doch die Zierde des Gutshofes war der Rinderstall. Holzlatten, die senkrecht der ganzen Länge nach eingelassen waren, teilten ihn in zwei Abteilungen: die erste wa

