KAPITEL 34: DIE BANDE, DIE BINDEN Die drei von ihnen bewegten sich den Korridor der Stille hinab. Serenas Gedanken waren ein Wirbelsturm aus Gefühlen, ihr Körper gezeichnet von Prellungen und Erschöpfung, und doch lag im Mondlicht, mit dem Kopf noch halb im Sand der Erschöpfung, eine seltsame Ruhe inmitten des Wahnsinns. Der Kampf war vorbei, doch eine nagende Stimme im Hinterkopf kratzte an ihr, eine unbeschreibliche Angst, die ihr nicht erlaubte, sich wirklich allein zu fühlen. Die Finsternis war niemals weit entfernt, und es war nur eine Frage der Zeit, bis etwas anderes – etwas Schlimmeres – anklopfen würde. Die Fackeln an den Wänden flimmerten, als sie an ihnen vorbei strichen, warfen lange Schatten auf den Boden, die sich nach ihnen ausstrecken, sie lockten mit Händen, die sie nich

