Kapitel 30: Das Erwachen Es fühlte sich fast so an, als würde der Raum ersticken. Jeder Atemzug hatte nun Gewicht, jede Bewegung Konsequenzen. Die zuvor verlässlichen Wände knarrten und rasselten, während eine unsichtbare Macht unter ihnen brüllte. Wieder erschütterte das Beben ihre Welt, und einer nach dem anderen spürten sie, wie das Zittern durch ihre Körper schoss. Lucians Körper war angespannt, die Muskeln angespannt, während er verzweifelt versuchte, sich zu konzentrieren. Sein Herz raste in seiner Brust, während er die dunkle Gestalt anstarrte. Die Gestalt dessen, von dem sie alle geglaubt hatten, dass er tot sei – vergangen in Zeit und Erinnerungen – war plötzlich und vollständig lebendig. Es war ein Gesicht, das Lucians Geist heimsuchte, ein Gesicht, das nichts weiter als ein

