Tränen glitten ihr durch die Finger und sickerten in die Seidenlaken, hinterließen dunkle Flecken auf dem blassen Stoff. Sie trug ein weißes Nachthemd. Es ist fließend mit dünnen Trägern und Spitzenbesatzung. Sie reicht bis zur Mitte der Wade. Annie hatte nicht vorgehabt zu weinen. Sie hatte sich selbst versprochen, es nicht zu tun. Aber das Gewicht des Tages – die ohne Zustimmung gesprochenen Gelübde, der ihr genommene Name, die Zukunft für sie bestimmt – drückte nieder, bis nichts mehr übrig war, das sie zurückhielt. Die Tür öffnete sich hinter ihr. Annie erstarrte. Sie drehte sich nicht um. Sie konnte nicht. Ihre Finger ballten sich, während sie sich das Gesicht wischte, doch die Tränen flossen weiter, heiß und unaufhaltsam. George trat immer noch in seinem Anzug ein. Er wollte sic

