Ein Deal mit dem CEO KAPITEL 3

1076 Words
Das frühe Morgenlicht scheint an Annies kleinem Fenster. Das Licht wanderte durch die Fenster in ihre kleine Wohnung, in einem bescheidenen Schlafzimmer mit glänzend weißen Wänden. Eine kleine Schublade stand neben dem ordentlich gemachten Bett, und darauf waren Bücher sorgfältig nach Größe sortiert. Neben ihnen zeigte ein stehender Glasrahmen ein Bild von zwei lächelnden jungen Mädchen, die im Sand am Strand saßen, Annie und ihre Schwester Leah, eingefroren in einer glücklicheren Zeit. Annie wickelte ein weiches rosa Baumwollhandtuch um ihre Brust, das ihre Oberschenkel zeigte, während sie schweigend vor dem Ganzkörperspiegel stand. Ihre müden Augen starren müde auf ihr Spiegelbild. Ihr Hals war rot. Sie berührte ihren Hals und betrachtete ihn im Spiegel. Ihr Gesicht wurde traurig und blass. Dunkle Ringe unter ihren Augen zeigen eine weitere schlaflose Nacht. Sie seufzte, seufzte und sammelte ihr langes, dunkles Haar und band es zu einem Pferdeschwanz, wobei sie die losen Strähnen wegstrich. Ihre pfirsichfarbene Uniform war ordentlich gebügelt und hing auf einem Stuhl hinter ihr. Sie hielt inne, ihre Augen wanderten zum Bilderrahmen, der oben in ihrer Schublade lag. Sie nahm es auf. Ihr Gesicht wurde weich zu einem strahlenden Lächeln, als sie den Bilderrahmen an ihre Brust hängte. Tränen begannen ihr über die Wangen zu laufen. Sie erinnerte sich daran, wie ihre Schwester Leah ihr frühmorgens vor der Schule half, ihr die Haare zu einem Pferdeschwanz zu binden. Leah war Ingenieurin gewesen und arbeitete für ein renommiertes Unternehmen, über das sie nie sprach. Nicht einmal ihre Eltern kannten den Namen der Firma. Es blieb ein Geheimnis. Leah hatte sich immer geweigert, Details über ihren Job zu teilen. Annie saß am Rand ihres kleinen Bettes, ihr rosa Handtuch noch fest um ihren Körper gewickelt. "Leah..." flüsterte Annie, und ihre Stimme zitterte, während sie den Bilderrahmen an ihre Brust drückte. Ihr Finger berührte den Rand des Glases, als würde das Berühren des Gesichts ihrer Schwester sie irgendwie zurückholen. , "Mama erinnert sich nicht mehr an mich, seit du gestorben bist." fuhr sie fort. Sie ruft nur deinen Namen. "Sie sieht mich an, als wäre ich ein Fremder, und sie jagt mich weg." Tränen liefen leicht über ihre Wangen, dann wurden sie noch schwerer. " "Ich weiß, dass sie mich nie wirklich geliebt hat. Sie hat mich nie wie ihre Tochter behandelt." Aber jetzt brach ihre Stimme. "Sie weiß nicht einmal, wer ich bin." Sie weinte heftig. Der Raum versank in erstickender Stille. Annie drehte sich langsam um und legte sich seitlich auf ihr Bett, zog die Knie an die Brust. Sie griff den Bilderrahmen noch fester an ihr Herz, vergrub ihr Gesicht in den Knien, während weitere Tränen über ihre Wangen liefen und den Stoff ihres Handtuchs durchnässten. Ein lauter Knall an der Tür durchbrach die Stille. Annie setzte sich schnell aufrecht hin, ihr Körper zitterte, als sie sich in die Mitte des Bettes bewegte. Ihre weit aufgerissenen Augen waren auf die Tür gerichtet; Sie hatte Angst und atmete schnell. Sie musste nicht fragen, wer es war. Es war Alex, ihr Freund. Sie zittert vor Angst. Das Klopfen wurde lauter, gewalttätiger. "Annie, ich weiß, dass du da bist", ertönte eine tiefe, wütende Stimme von draußen. "Mach diese verdammte Tür auf", schrie er. Sie bewegte sich nicht. Ihre Beine unter ihr. Nicht nur das, ihre Arme schlangen sich fest um den Bilderrahmen, als könnte er sie beschützen. Ihre Augen blieben auf die Tür gerichtet, ohne zu blinzeln. Das Klopfen ging noch lauter und lauter als zuvor weiter. Jeder Schlag gegen die Holztür hallte wider. Trotzdem bewegte sie sich keinen Zentimeter. "Ich werde zurückkommen, um dich zu holen", schrie die wütende Stimme. Einen Moment später ging Alex den Flur entlang. Annie atmete endlich tief durch. Die Stille kehrte zurück, aber diesmal war sie kälter, schwerer. Ihr Gedanke kehrte in die Gegenwart zurück. "Oh nein! Ich komme zu spät zur Arbeit." Sie stand schnell vom Bett auf, griff nach ihrer ordentlich gebügelten Uniform vom Stuhl und begann sich hastig anzuziehen. Sie nahm eine Handtasche, die dicht am Spiegel hing, als sie aus ihrer Wohnung eilte, und hielt ein Taxi zur Arbeit an. Annie saß auf dem Rücksitz des Taxis, das aus herausgerissenem Leder gefertigt war. Sie hielt ihre Tasche fest auf dem Schoß. Sie konnte nicht vergessen, was mit ihr geschah; zwischen Alex' Wut, dem Zustand ihrer Mutter und ihrem Doppelleben war Frieden für sie zu teuer. Ihr Nacken tut immer noch weh. "Graftons Autos, bitte", sagte sie leise. Der Fahrer nickte und raste auf die Straße. Annie lehnte ihren Kopf gegen das Fenster. Ihr müdes und blasses Spiegelbild starrte sie an, doch sie war entschlossen. Das Taxi hielt vor Graftons Car Enterprise, dem größten Unternehmen. Annie bezahlte schnell und stieg aus. Sie richtete ihre Uniform, als sie direkt auf die hohe Glaskonstruktion von Graftons Cars Enterprise zuging, die sehr hoch und groß war. Sie atmete tief durch und ging selbstbewusst hinein. Als sie auf die Glastür trat, begrüßte die Klimaanlage sie ins Gebäude. Mitarbeiter in scharfen Anzügen gingen schnell über den glänzenden Boden. Sie vermied den Blickkontakt und neigte leicht den Kopf. Die Sekretärin des CEOs stand neben der Empfangsdame, die Arme verschränkt und den Blick auf den Eingang gerichtet. In dem Moment, als sie Annie sah, ging sie auf sie zu. "Was hat so lange gedauert?" tadelte die Frau scharf. "Folgen Sie mir", befahl sie, ohne auf eine Antwort zu warten. Annie folgte ihr leise. Sie traten zum Aufzug. Einen Moment später glitt die Tür auf und gab am Ende des Flurs ein großes, verglastes Büro frei. Ein weiterer Putzfrau kam näher, schob einen kleinen Wagen mit Vorräten und reichte Annie schweigend die Reinigungsutensilien. "Räum mein Büro", befahl die Sekretärin. Ohne ein weiteres Wort drehte sie sich um und verschwand aus ihrem Büro. Annie blieb einen Moment stehen, ihre Augen weiteten sich, als sie auf den Dreck im Raum der Sekretärin blickte. Der Raum der Sekretärin war sehr schmutzig, als würde dort eine Ratte wohnen. Haufen von Papieren und Verpackungen mit Snacks auf den polierten Böden. Übrig gebliebene Snacks, verstreute Essensreste auf dem Tisch. Make-up-Flecken und verstreute Schönheitsartikel bedeckten den Tisch. Annie zeichnete. Sie hat den Raum der Sekretärin jeden Tag geputzt, und es sieht so aus, als hätte sie ihn überhaupt nicht geputzt. Der Raum der Sekretärin ist immer so unordentlich. Sie kann sich nicht beschweren; Sie musste nur ihre Arbeit machen und gehen. Als Nächstes hat sie monatelang nur den Sekretärsraum geputzt. Sie begann, das Büro aufzuräumen, sammelte verstreute Papiere vom Boden auf und klopfte die Tische ab.
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