12 Emma »Das ist lächerlich!« Die Worte sprudeln aus mir heraus, sobald Marcus und ich allein in unserem Zimmer sind. »Du kannst so nicht weitermachen!« Er zieht eine dunkle Augenbraue in die Höhe. »Ich kann und werde es tun – solange es dauert, bis du das Unvermeidliche akzeptierst.« »Und das Unvermeidliche wäre unser Zusammenleben?« Sein Lächeln ist pure Arroganz. »Genau.« Argh! Ich möchte ihm so gerne eine Ohrfeige verpassen, dass meine Handfläche bereits zuckt. Wir hatten so einen schönen Tag zusammen, und er war beim Abendessen so lieb zu meiner Großmutter gewesen, dass ich fast vergessen hatte, wie er wirklich ist. Ein skrupelloser, manipulativer Mistkerl, der vor nichts zurückschreckt, um zu bekommen, was er will. Und das bin aus irgendeinem bizarren Grund zufällig ich. Ich

