Endlich haben wir die Tortur hinter uns. Wir erreichen ein großes Gebäude, das etwa zweihundert Meter vom Amphitheater entfernt liegt. Gaius Licinius steigt von seinem Pferd ab. Wendet sich zu uns um. Schwer atmend stehe ich hinter dem Pferd und am liebsten würde ich mich auf den Boden sacken lassen. Doch die Genugtuung gebe ich ihm nicht. Alle meine Muskeln brennen, denn die letzten paar hundert Meter hat er deutlich mit dem Tempo angezogen und wir mussten ziemlich rennen, um nicht hinterher geschleift zu werden. Vielleicht hat er das ja gehofft. "Na, Ihr seid ganz schöne Drecksschweine. Ihr seht ja ziemlich versaut aus. Aber was soll man von Euch Barbaren schon groß anderes erwarten." Ich verkneife mir gerade noch einen bissigen Kommentar. Ich muss zum einen erst wieder zu Atem kommen

