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Die Nacht, in der ich den Alpha traf

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Dove hat ihr ganzes Leben lang unsichtbar verbracht.

Als Dienerin auf Alpha Matthias’ Anwesen wäscht sie die Kleidung von Adligen, die ihren Namen niemals erfahren werden – außer dem einen, der ihn im Dunkeln benutzt. Ihre heimliche Affäre mit Matthias ist eine gefährliche Fantasie, an der sie viel zu lange festgehalten hat … bis er verkündet, eine andere zu heiraten und dennoch erwartet, dass Dove sein verborgenes Vergnügen bleibt.

Gebrochenen Herzens und voller Sehnsucht nach Freiheit folgt Dove ihrer waghalsigen Schwester in die Nacht – sie überquert die Grenzen mit dem Zug, um an der berüchtigten jährlichen Party von Alpha Varian teilzunehmen, einem Mann, den Matthias mehr fürchtet als den Tod.

An der Tür abgewiesen, weil sie zu unschuldig aussieht, wird Dove unerwartet von einem mysteriösen Adligen namens Claude gerettet. Dieser steckt ihr einen seltenen schwarzen Zugangsausweis zu, der ihr Zutritt zu Varians exklusivsten Etagen gewährt – wo Macht, Vergnügen und Gefahr ineinandergreifen.

Im Palast betritt Dove eine Welt, die auf Genuss statt auf Scham basiert. Doch als Varians dunkler Blick sich quer durch den Raum auf ihren richtet – scharf, fordernd, unerträglich neugierig –, wird Dove klar, dass sie die Aufmerksamkeit des einen Alphas erregt hat, dem niemand zu trotzen wagt.

Nun steht sie zwischen zwei rivalisierenden Wölfen –

einem, der sie besitzen will,

und einem, der sie vernichten könnte.

Eine Nacht wird all ihre Geheimnisse ans Licht bringen …

einschließlich der wahren Macht, die unter ihrer Haut schlummert.

Denn Dove kam nicht auf der Suche nach Romantik.

Sie kam auf der Suche nach Freiheit.

Und Varian ist vielleicht der Einzige, der stark genug ist, sie ihr zu schenken –

oder derjenige, der dazu bestimmt ist, sie vollständig zu zerstören.

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Lügen in der Wäschekammer-1a
Die Wäscherei roch immer nach Bleichmittel und altem Schweiß. Der heiße Dampf klebte auf meiner Haut, ließ meine Haare am Nacken haften. Meine Hände brannten vom Waschmittel, die Finger rot und wund. Ein weiteres Hemd. Ein neuer Fleck. Eine weitere Erinnerung daran, dass ich in Alpha Matthias’ Welt niemals mehr sein würde als das. Schritte hallten den Flur entlang. Mein Herz machte einen Sprung. Sie waren vertraut. Stark. Schwer. Seine. Zuerst sah ich nicht auf. Ich rieb das Hemd weiter im Wasser, als wäre es das Wichtigste auf der Welt. Doch seine Schritte blieben direkt hinter mir stehen, und ich spürte die Hitze seines Körpers auf meinem Rücken. „Dove“, sagte er, leise und tief, als würde mein Name nur zu seinen Lippen gehören. Ich drehte mich noch immer nicht um. „Du solltest nicht hier sein.“ Er lachte leise, sanft. „Ich kann überall hingehen, wo ich will.“ Ich presste die Kiefer zusammen. „Natürlich. Du bist der Alpha.“ Er trat näher, und seine Finger streiften meinen Arm. Ich fröstelte. Ich hasste es, dass ich immer noch so reagierte. Seine Berührung war alles, was ich je gewollt hatte… und genau das, was mich zerstörte. „Sieh mich an“, flüsterte er. Langsam drehte ich mich. Alpha Matthias’ grüne Augen trafen meine, zogen mich wie immer hinein. Sein Haar war perfekt gestylt, dunkel und weich aussehend. Seine Lippen zogen sich zu einem stolzen, wissenden Lächeln. Sein Duft — warmer Zedernholzgeruch — umhüllte mich. „Was machst du hier unten?“ fragte ich und versuchte stark zu klingen. „Die Adligen werden reden.“ Sein Lächeln verschwand. „Lass sie reden.“ „Das sagst du“, murmelte ich, wegschauend, „als hättest du keine Angst vor ihnen.“ Er packte mein Kinn und drehte mein Gesicht zu ihm zurück. „Ich fürchte nichts in meinem Rudel.“ Lügen. Er fürchtete nur eins: **dass sie von mir erfahren würden**. Er sorgte immer dafür, dass die Welt ihn als rein sah. Perfekt. Besser als jeder andere Alpha. Aber hier, fern von allen, ließ er seine Wahrheit durchscheinen — und diese Wahrheit sah verdammt nach Verlangen nach mir aus. „Komm her“, hauchte er. Doch ich trat zurück. Seine Augenbrauen zogen sich hoch. Er mochte es nicht, wenn ich nicht gehorchte. „Was ist heute mit dir los?“ fragte er. „Du benimmst dich seltsam.“ „Ich habe etwas gehört“, flüsterte ich. „Über dich.“ Matthias blinzelte. Sein Körper spannte sich an. „Von wem?“ Ich schüttelte den Kopf. „Egal.“ Er kam erneut näher, seine Stimme kalt. „Sag es mir.“ Ich schluckte schwer. „Du wirst heiraten.“ Matthias starrte mich lange an. Seine Augen verdunkelten sich nur ein wenig. „Also geht es darum.“ „Du hast es mir versprochen“, sagte ich, die Kehle eng. „Dass du mich wählen würdest.“ Er klickte mit der Zunge. „Das habe ich nie gesagt.“ „Doch“, flüsterte ich. „Vielleicht nicht mit Worten. Aber jedes Mal, wenn du mich geküsst hast… jedes Mal, wenn du zu mir gekommen bist… hast du mich glauben lassen—“ „Nein.“ Seine Stimme schnitt scharf durch die Luft. „Das hast du dir selbst eingeredet.“ Schmerz breitete sich wie Feuer in meiner Brust aus. Ich fühlte mich dumm. So dumm. „Du bist diejenige, die zu mir kam“, sagte er, trat noch näher. „Du warst es, die das wollte.“ Ich zog zitternd Luft ein. „Ich wollte *dich*. Nicht das hier.“ Seine Hand streckte sich aus, als wollte er mich halten, doch ich wich zurück. Seine Augen verengten sich. „Denkst du, irgendein Alpha würde eine Dienerin heiraten?“ fragte er, kalt und voller harter Wahrheit. „Ist das der Traum, den du dir in deinem kleinen Kopf gebaut hast?“ Mein Herz zerbrach. „Ich… ich dachte vielleicht—“ „Du gehörst hier runter“, sagte Matthias und deutete auf die Wäschestapel. „Hier ist dein Platz. Hier bist du sicher.“ Sicher. Er meinte *versteckt*. Ich versuchte, mich auf das tropfende Hemd in meinen Händen zu konzentrieren, doch meine Sicht verschwamm. „Du wirst einen Mann deiner Klasse heiraten“, fuhr er fort. „Ein einfaches Zuhause. Ein einfaches Leben. Kinder, die dem Rudel dienen, wie du es tust.“ „Nein.“ Das Wort entwischte mir, bevor ich es aufhalten konnte. Seine Augen blitzten vor Gefahr. „Nein?“ „Ich will das nicht“, sagte ich, Tränen brennend. „Ich will nicht jemandem gehören, der mich nicht will.“ „Ich will dich“, sagte Matthias schnell. „Ich will dich hier. Bei mir. Für immer.“ „Aber nicht als deine Frau.“ Er schaute weg. Nicht einmal als seine Luna. Nicht einmal als jemand, der es wert wäre, beansprucht zu werden. „Du solltest stolz sein“, sagte er. „Ich habe dich gewählt. Aus so vielen.“ Ich starrte ihn an, taub. „Als was, Matthias? Ein Geheimnis? Ein Spielzeug?“ Sein Kiefer spannte sich. „Du wirst bewahren, was wir haben“, befahl er leise, mit Alpha-autorität. „Du wirst nicht nach mehr verlangen.“ Wut und Herzschmerz wirbelten wild in mir. „Du heiratest ein adliges Mädchen“, flüsterte ich. „Du wirst sie öffentlich lieben. Ihr deinen Namen, deine Macht geben. Und du erwartest, dass ich einfach hierbleibe? Im Dunkeln?“ Seine Augen flackerten — Schuld vielleicht. Doch sie verschwand schnell. „Sie ist wichtig für meinen Ruf“, sagte er. „Für das Bild des Rudels. Sie wird mich perfekt aussehen lassen. Du verstehst, wie das funktioniert.“ „Ich verstehe es perfekt“, sagte ich, meine Stimme brüchig. „Ich war nie eine Wahl.“ Matthias presste die Lippen zusammen, sein Schweigen beantwortete die Frage, die er nie stellen konnte.

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