Ich gehe zurück in mein Zimmer. Ich setze mich auf den Boden. Ich versuche, mir Fragen im Kopf zurechtzulegen. Sie entgleiten mir. Ich nehme einen Stift und schreibe auf meinen Arm. **WARUM** Die Buchstaben sehen grob aus. Laut. Mira klopft. „Kann ich reinkommen?“ „Ja.“ Sie setzt sich mir gegenüber. „Die Leute machen sich Sorgen.“ „Warum?“, frage ich. Sie zuckt zusammen. „Weil du… dich wehrst.“ „Wogegen wehre ich mich?“ „Gegen den Fluss.“ Ich nicke langsam. „Das ist das richtige Wort, nicht wahr?“ Sie beugt sich vor. „Dove, ständig nach dem Warum zu fragen, kann dich isolieren.“ „Gut“, sage ich. „Isolation kann Klarheit schaffen.“ Ihre Augen werden weicher. „Das klingt nach Schmerz.“ „Oder nach Nachdenken.“ Sie greift nach meinem Arm und sieht das Wort. Ihr Gesichtsausd

