Die Augen des Architekten verdunkeln sich – nicht vor Wut, sondern vor Interesse. „Schmerz ist ineffizient“, sagen sie. „Warum sollten wir Menschen darunter leiden lassen?“ „Weil“, schnappe ich, „Schmerz dir zeigt, wo deine Grenzen liegen.“ Eine Pause. Innerhalb der Verbindung verstummt der Chor. Zum ersten Mal seit meinem Eintritt spüre ich … Druck. Subtil. Höflich. *Bleib bei uns*, flüstert mir das Gefühl zu. *Länger.* Ich atme scharf ein. „Das ist nicht neutral“, sage ich. „Es ist Trost“, erwidert der Architekt. „Du kannst immer noch gehen.“ „Sag es nur“, fügen sie hinzu. Ich zögere. Die Wärme umfängt mich. Mein Geist fühlt sich klar an. Still. Keine quälenden Erinnerungen. Keine Angst vor morgen. Varians Gesicht flackert erneut auf. Diesmal ruhiger. Weniger dringlich. *

