Das Verhör-1b

897 Words

„Dass er wieder aktiv ist“, sagt Varian. „Dass er an den nördlichen Grenzen gesehen wurde. Dass jemand in dieser Stadt mit ihm in Verbindung steht.“ Mein Puls rast. Varian dreht sich leicht um, sein Blick trifft meinen. „Taube, warum zitterst du?“ Weil Kalins Name sich anfühlt wie eiskaltes Stahl an meiner Kehle. Aber ich bringe die Worte mühsam hervor. „Mir geht es gut.“ „Doch, das tust du nicht.“ Varians Kiefer verkrampft sich. „Du hast im See genauso reagiert.“ Vater tritt beschützend zwischen uns. „Wenn du uns wegen alter Gerüchte gerufen hast, ist das Zeitverschwendung.“ „Es sind keine alten Gerüchte“, sagt Varian leise. „Es ist akute Gefahr.“ Er geht an Vater vorbei, näher zu mir. Zu nah. „Taube“, flüstert er, „sieh mich an.“ Ich schüttle den Kopf. Vater zieht mich zurück

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