Eine Frau streift meinen Arm. „Danke für heute“, flüstert sie. „Ich habe seitdem nicht geschlafen.“ Ihre Worte sind als Lob gemeint. Sie fühlen sich an wie Blut. In dieser Nacht summt die Stadt lauter. Ich liege wach auf dem glatten Bett und starre an die Decke. Die Stille umgibt mich von allen Seiten. Einladend. Überzeugend. Es wäre so einfach, aufzuhören. Nachzugeben. Zu ruhen. Ich denke an Varian. Daran, wie er wartet, ohne zu ziehen. Ohne zu beobachten. Ich denke an Eden, die jedes Wort wählt, als könnte es jeden Moment zerbrechen. Die Tür öffnet sich lautlos. Der Architekt tritt ein. „Ich habe dich nicht eingeladen“, sage ich. „Das brauchst du auch nicht“, antworten sie. Sie setzen sich auf die Bettkante. Nicht nah genug, um mich zu berühren. „Du solltest wissen“, sagen

