Seine Augen brennen sich in meine. Meine Hand bleibt auf seinem Handgelenk, klein auf seiner harten Haut. „Du machst mir Angst“, flüstere ich. Sein Atem stockt. Die Wut in ihm bricht. Ein sanfter, gequälter Ausdruck huscht über sein Gesicht. Langsam – ganz langsam – lockern sich seine Finger um den Hals des Mannes. Der Betrunkene fällt hustend zu Boden. Varian weicht zurück, die Brust hebt und senkt sich. Claude klatscht einmal in die Hände. „Bravo. Du hast ihn nicht umgebracht.“ Varian wirbelt herum. „Claude –“ „Ruhe“, sagt Claude und hebt sein Glas erneut. „Ich bin beeindruckt.“ Varian wendet sich wieder mir zu. Das Gold in seinen Augen verblasst, aber nicht ganz. „Taube“, sagt er mit rauer, zitternder Stimme. „Bist du verletzt?“ „Nein.“ „Hat er dich verletzt?“ „Nein.“ „H

