Edens Warnung

643 Words

Sein Mund ist warm an meinem Schlüsselbein, nicht fordernd, nicht eilig – einfach nur da, als wolle er sich daran erinnern, dass ich existiere. „Immer noch bei mir?“, murmelt Varian. „Ja“, flüstere ich. „Verschwinde nicht.“ Er lächelt gegen meine Haut. „Du zuerst.“ Meine Finger krallen sich in sein Hemd. Die Verbindung summt, leise und gleichmäßig. Kein Feuer. Atem. Freie Wahl. Die Art von Nähe, die mir ein Stechen ins Herz versetzt, weil sie so still und verdient ist. Die Tür öffnet sich. „Zieh dich an“, sagt Eden. „Oder lass es. Ich bin nicht hier, um irgendetwas zu bewundern.“ Varian weicht sofort zurück. Kein Seufzer. Kein Protest. Er sieht mich an, als wolle er sich entschuldigen, ohne es auszusprechen. „Du siehst aus, als wärst du gerannt“, sage ich zu ihr. „Das bin ich“, an

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