Mein Blut kocht. Die Verbindung pulsiert – sie zieht noch nicht, sie schmerzt nur. „Halt!“, schreie ich. Edens Wachen stürmen herein. Chaos bricht aus. Männer fliehen. Als sich die Lage beruhigt, liegt Varian am Boden, atmet flach, Blut rinnt ihm über die Schläfe. Ich lasse mich neben ihn fallen. „Du hast es versprochen.“ Er lächelt schwach. „Ich habe gesagt, ich komme zurück.“ Ich drücke meine Stirn an seine. „Wage es nicht, Recht zu haben.“ Er drückt meine Hand. „Hat es funktioniert?“ „Was?“ „Haben sie zugehört?“ Ich lache durch Tränen. „Sie haben Angst.“ „Gut“, flüstert er. „Die Angst schwindet. Die Erinnerung bleibt.“ Seine Augenlider flattern. „Er verliert das Bewusstsein!“, ruft jemand. Ich drücke seine Hand fester. „Bleib bei mir.“ Er haucht meinen Namen. Die Nacht b

