Ihr Blick schweift ab und wieder zurück, als würde sie über Steine im Wasser steigen. „Um schädliche Muster abzuschwächen“, sagt sie. „Um Leid zu lindern.“ „Und was haben sie mir genommen?“, frage ich. Ihr Kiefer spannt sich an. „Sie haben nichts genommen.“ „Was haben sie verändert?“ Stille. Ich beuge mich vor. „Das Paradies.“ Ihre Stimme wird leiser. „Sie haben mich gefragt, worauf ich verzichten könnte.“ Mir schnürt es die Kehle zu. „Und du hast geantwortet?“ „Ja.“ „Was hast du ihnen gegeben?“ Sie schließt die Augen. Als sie sie wieder öffnet, dringt etwas durch. Schnell. Hell. Vertraut. „Ich habe ihnen meinen Zorn gegeben“, sagt sie. Mir stockt der Atem. „Und meine Zweifel“, fährt sie fort. „Und mein Bedürfnis zu streiten, wenn sich etwas falsch anfühlte, ich es aber nich

