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Mari Ich wachte auf von Atem, der nicht meiner war. Langsam. Gleichmäßig. Nah. Ich drehte mich auf die Seite. Kalix lag auf dem Rücken, ein Arm hinter dem Kopf, der andere locker auf dem Bauch. Das Morgenlicht fiel über sein Gesicht, hob seine Wimpern hervor. Seine Lippen leicht geöffnet, entspannt, anders als im Wachzustand. Die letzte Nacht hatte ihn weicher gemacht. Oder sie hatte mich nur getäuscht. Ich sah ihn zu lange an. Lange genug, dass ein Gedanke kam und sich festsetzte. Gefährlich. Ich schob ihn weg. Er atmete tief ein. Augen öffneten sich, zunächst unfokussiert, dann trafen sie meine. Eine Hand hob sich, warm auf meiner Wange. „Hey, Schöne.“ Ich lächelte, lehnte mich vor und küsste ihn. „Guten Morgen, Kalix.“ „Nenn mich Kael.“ Ich zog die Stirn kraus. „Meine Freu

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