Erst viele Stunden später kam ich wieder zu Bewusstsein. Ein unsanfter Schlag ins Gesicht vertrieb auch noch den letzten Rest der Müdigkeit aus meinen Gedanken. Dennoch blieben mein Geist und meine Glieder so schwer wie Blei. Die übermäßige Blutzufuhr und der gewaltige Adrenalinrausch von letzter Nacht waren zuviel für meine erschlafften Muskeln gewesen. Mit Schaudern erinnerte ich mich wieder an meinen Blutrausch. Als meine Erinnerung jedoch an der schauderhaften Entdeckung des zur Hälfte abgenagten Knochens hängenblieb, fühlte ich nur ein dumpfes Pochen hinter meiner rechten Schläfe als würde sich hinter meiner Stirn ein gähnendes schwarzes Loch befinden, das alle Emotionen hemmungslos in sich einsaugte. Ich wünschte mir fast, ich könnte in Tränen ausbrechen, doch meine Augen blieben tro

