Kurz darauf kam Rosa mit einer Schüssel Brühe zurück. Wild entschlossen, von ihr ein paar Antworten zu erhalten, richtete ich mich mühsam auf. „Hallo Rosa.“ Nur nicht zu viele Worte verschwenden, schoss es mir durch den Kopf. Wie kostbar doch die eigene Stimme sein konnte! Mit gesenktem Blick antwortete sie schüchtern: „Guten Tag, junge Herrin. Ich bringe Euch eine neue Schale mit Suppe. Wollt Ihr mir erlauben, Euch zu füttern?“ Ich nickte geduldig. Vielleicht würde ich mich nach dem Essen stark genug fühlen, um ein Gespräch in g**g zu bringen. „Was erzählt man sich über mich? Wie lange bin ich schon hier?“, stieß ich nach dem Essen mühsam hervor. Die Brühe schien ein Beruhigungsmittel zu enthalten, denn meine Lider waren schon wieder so schwer wie Blei. Aber ich durfte jetzt nicht sc

