Kapitel 14

1076 Words

Der Regen hörte gegen Mitternacht auf und hinterließ eine dünne Nebelschicht, die über dem nördlichen Anwesen hing. Adrian stand in der Mitte des dunklen Wohnzimmers, sein Mantel war immer noch nass vom Pier. Er hatte das Licht nicht angemacht. Das Haus war totenstill, auf das stetige Klicken der Standuhr im Foyer. Drei Jahre lang hatte dieser Raum einen ruhigen, subtilen Rhythmus. Eine weiche Lampe brannte auf dem Beistelltisch. Eine gefaltete Decke auf dem Sessel. Der schwache Duft von Jasmintee verweilt in der Nähe des Leseschreibtischs. Jetzt fühlte sich die Luft abgestreift, steril und kalt an. Er ging auf sein Arbeitszimmer zu, seine Anzugschuhe klickten gegen den dunklen Hartholzboden. Er setzte sich an den schweren Eichenschreibtisch, stützte seine Ellbogen auf die kühle Oberfl

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