Sofia Das plötzliche Klopfen an der Tür riss mich aus dem Schlaf, mein Herz pochte noch immer von einem Traum, den ich nicht ganz verstehen konnte, nur die nachklingende Hitze und ein beschämendes, ungewohntes Gefühl, das tief in mir pulsierte. Ich stöhnte und ging zur Tür, wo ich Claras fröhliches Gesicht sah. „Guten Morgen, Schlafmütze! Wie war deine Nacht?“ „Gut, Clara, einfach gut“, murmelte ich und zog das Laken höher, während mir eine Röte den Hals hinaufkroch. Die Erinnerung an den Traum war noch immer präsent, obwohl ich gestern Abend etwas getrunken hatte, um die Hitze zu lindern, die ich empfand. Ich konnte diese vage, feuchte Wärme nicht einfach abtun, sie war noch zu lebhaft, zu beschämend, um sie zu vergessen. „Ich gehe nur schnell baden.“ Ich floh praktisch ins Badezimme

