9: Du wählst mich

1645 Words

Sofia Meine Wut flammte auf, als der Motor des Autos aufheulte und wir aus der Schule fuhren. Wie konnte er es wagen? Meine Wangen brannten immer noch vor Scham, und die Erinnerung an sein grinsendes Gesicht und seine völlig unangebrachte Bemerkung über mein Nachthemd spielte sich immer wieder in meinem Kopf ab. „Du hättest so eine Bemerkung über mein Nachthemd nicht machen dürfen!“, zischte ich, wobei meine Worte angesichts des Dröhnens des Luxusautos kaum zu hören waren. Hatte er mich wirklich gerade auf dem Universitätsgelände entführt, am helllichten Tag? Er warf mir nicht einmal einen Blick zu, seine Augen waren auf die Straße gerichtet, aber ein träges, wissendes Lächeln spielte um seine Lippen. „Was ist das Problem, Sonnenschein? Es spielt keine Rolle, denn ich bin der Einzige,

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