Luca Ich stand vor dem Ganzkörperspiegel und richtete den Kragen meines frisch gebügelten Designerhemdes. Der Stoff, der sich kühl und knackig auf meiner Haut anfühlte, trug wenig dazu bei, die Restwärme zu lindern, die noch in meinen Adern nachhallte. Mein Blick wanderte über mein Spiegelbild, die dunklen, scharfen Augen, die leichten Bartstoppeln an meinem Kinn, die breiten Schultern, und eine ursprüngliche Befriedigung durchströmte mich. Die letzte Nacht war ... anders gewesen. Ein leises Klopfen an der Tür riss mich aus meiner Trance. Giovanni, einer meiner vertrauenswürdigsten Männer, trat mit ausdruckslosem Gesicht ein. „Boss.“ „Die Dame von gestern Abend“, sagte ich, ohne mich umzudrehen, meine Stimme klang tief und rau. „Wo ist sie? Ist sie wach?“ „Sie ist gegangen, Sir“, antwo

