Kapitel 28

1247 Words

Ich war eingeschlafen. Irgendwann. Wann genau, wusste ich nicht mehr, und es war mir auch egal. Der Fernseher hatte nur noch leere, monotone Bilder ausgestrahlt, und Drake war immer noch nicht zurück. Die Uhr zeigte weit nach Mitternacht, und mein Geduldsfaden war längst gerissen. Vielleicht war er mit dieser Sophia durchgebrannt. Soll er doch, dachte ich, halb genervt, halb erleichtert, während ich mir das dünne, weiße Spitzennachthemd überstreifte – eine frivole Laune, die ich mir von seinem Geld gegönnt hatte. Die Ironie schmeckte süß auf meinen Lippen. Ich ließ mich ins Bett fallen und glitt in einen traumlosen Schlaf, unberührt von dem Chaos, das Drake regelmäßig hinterließ. Doch das Chaos fand mich. Irgendwann. Ein Geräusch riss mich aus der Dunkelheit. Dumpf, unheilvoll. Zuerst gl

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