***Drake*** Ich wich Emma nicht von der Seite. Jede Sekunde erschien mir wie eine Ewigkeit, während sie sich erneut übergab, bis nichts mehr aus ihrem Magen zu kommen schien – nur noch trockene, schmerzhafte Würgegeräusche. Ich kniete neben ihr, das Herz so schwer, dass es mir die Kehle zuschnürte. „Komm her“, flüsterte ich heiser und umfasste ihren zarten, fast leblosen Körper. Sie war leicht wie eine Puppe, viel zu leicht. Ich hob sie hoch, ihre Glieder hingen schlaff herunter, und trug sie die Treppe nach oben. Mein Herzschlag dröhnte in meinen Ohren, während ich versuchte, nicht an das Schlimmste zu denken. Das Schlafzimmer, in das ich sie brachte, lag direkt neben meinem – ein seltsames Symbol für die Nähe, die uns verband und doch wie ein Käfig aus scharfen Drähten schmerzte. Kaum

