***Emma*** Ich rieb mir den Hals. Ein dumpfer Schmerz zog sich durch meine Kehle, erinnerte mich an den kalten Griff, der mich vor wenigen Minuten noch umklammert hatte. Doch das war nichts gegen das Brennen in meiner Brust, das mich fast in die Knie zwang. Drake betrachtete mich noch immer als Ware, als ein Objekt, das er besitzen konnte, nach Belieben herumkommandierte, anfasste, zerdrückte. Meine Augen brannten, aber ich würde nicht weinen. Niemals. Nicht wegen ihm. Er war aus dem Zimmer gestürmt, voller Wut, und das war gut so. Denn so sehr ich ihn auch hasste, so sehr ich ihn verachtete – ich hatte Angst. Eine tief sitzende, widerliche Angst, die sich durch meine Knochen fraß und mich beinahe erstarren ließ. Noch ein Wort, noch eine falsche Bewegung, und seine Hand hätte mich wieder

