Kapitel 45 – Die verzweifelte Entscheidung

1395 Words

Die Villa erhob sich aus den Schatten wie ein lauerndes Raubtier – glatt, still, zu schön, um nicht tödlich zu sein. Glas und Stahl glänzten unter dem zerklüfteten Himmel, fingen die letzten Reste des Sonnenuntergangs ein und verwandelten sie in etwas Kaltes, Erbarmungsloses. Palmwedel wisperten im Wind, und dahinter rauschte in der Ferne das Meer – eine dunkle, endlose Weite, die sich eher wie ein Grab als wie ein Heiligtum anfühlte. Das Meer erstreckte sich jenseits des Glases, wild und ungebrochen – wie Elias, unerbittlich in seinem Chaos. Doch hier, innerhalb dieser Mauern, war alles still, erstickend. Wie Ruben.“ Iris stand am Tor, jeder Atemzug zitterte in ihren Lungen. Das Wegwerfhandy in ihrer Tasche war eine tote Last, ihre Lebensader gekappt, sobald sie Elias’ Welt verließ. Die

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