Elias‘ Sicht Das Erste, was er spürte, war die Last. Nicht auf seinem Körper – obwohl das schon genug war. Rippen, die jedes Mal kreischten, wenn er versuchte zu atmen, Muskeln, die von blauen Flecken angespannt waren, eine Reihe von Nähten, die sich wie ein schiefes Grinsen in seine Seite bohrten. Nein, diese Last war nicht körperlich. Sie lastete auf seiner Brust wie ein Urteil. Schwer. Kalt. Unnachgiebig. Elias öffnete die Augen und sah ein antiseptisches Weiß und ein fluoreszierendes Summen, das ihm den Schädel schmerzen ließ. Die Decke über ihm war zu sauber, zu hell, von der Art Sterilität, die zu Orten gehörte, die er hasste – Orte, die nach Schwäche und Ende stanken. Ein Krankenhaus. Er holte tief Luft, und es brannte, als hätte er Feuer eingeatmet. Seine Lunge stockte, seine

