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Der Hausverwalter des CEO

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INHALT

Hillary Black hat alles – Reichtum, Macht, Einfluss und ein milliardenschweres Imperium, das darauf wartet, von ihm geerbt zu werden. Als rechtmäßiger Erbe und CEO des Black-Imperiums hat er unzählige Anschläge von Verwandten überlebt, die ihm seine Position streitig machen wollten.

Bis ein sorgfältig geplanter Anschlag schließlich Erfolg hat.

Auf dem Weg zur Besichtigung eines in Vergessenheit geratenen Firmenprojekts stürzt Hillarys Wagen in einen Fluss, nachdem die Bremsen auf mysteriöse Weise versagt haben. Alle halten den mächtigen Erben für tot.

Doch Hillary überlebt.

Er erwacht ohne jede Erinnerung. Er weiß nichts von seiner Familie, nichts von seiner Firma – nicht einmal seinen eigenen Namen kennt er.

Er wird von Ivy Moore gerettet, einer jungen Frau aus einfachen Verhältnissen, die unter der Grausamkeit ihrer Stiefmutter leidet. Da sie keinen anderen Ort für ihn hat, nimmt Ivy den geheimnisvollen Fremden mit nach Hause und pflegt ihn gesund. Da er sich nicht an seine Identität erinnern kann, gibt sie ihm einen vorübergehenden Namen: Daniel.

Zum ersten Mal erlebt Hillary ein einfaches Leben, fernab von Reichtum und Macht. Er hilft Ivy bei den Arbeiten im Dorf, gewinnt das Vertrauen der Gemeinschaft und verliebt sich allmählich in die Frau, die ihn gerettet hat.

Doch während Hillary sich ein neues Leben aufbaut, versinkt das Black-Imperium im Chaos. Seine Feinde glauben, er sei tot, und der Kampf um seinen Thron entbrennt.

Dann kehren nach und nach Bruchstücke seiner Vergangenheit zurück.

Hillary muss sich der Wahrheit über jene stellen, die ihn vernichten wollten – und in das Imperium zurückkehren, das ihm gehört.

Doch was geschieht, wenn die Frau, die er liebt, entdeckt, dass der Mann, den sie als Daniel kennt, in Wahrheit der mächtige CEO ist, den alle für tot hielten?

Kann ihre Liebe der Welt standhalten, die er hinter sich gelassen hat?

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Der schwarze Erbe
Hillary Black saß hinter seinem großen Mahagonischreibtisch; sein Blick ruhte auf dem vor ihm ausgebreiteten Dokument. Im Büro herrschte ungewöhnliche Stille; das einzige Geräusch war das leise Ticken der antiken Wanduhr und das gelegentliche Rascheln von Papier, wenn Hillary die Seiten der Akte umblätterte. Zu seiner Rechten befand sich eine raumhohe Glasfront, durch die Sonnenlicht in das Büro strömte; hinter ihm lag eine Tür, die in einen privaten Ruheraum führte – ein Ort, an dem er sich nach langen Arbeitstagen ausruhte oder die Nacht verbrachte, wenn es die Geschäfte erforderten. Hillary war an lange Arbeitszeiten und kurze Pausen gewöhnt; für ihn war die Arbeit nicht bloß eine Pflicht, sondern eine Aufgabe, auf die er schon seit seiner Kindheit vorbereitet worden war. Wer sein Büro betrat, dem fiel sofort das große Familienporträt ins Auge, das neben der Tür zum Privatbereich hing. Es zeigte Generationen der Familie Black, die das Amt des CEO innegehabt hatten – von seinen Urgroßeltern über seinen Vater bis hin zu Hillary selbst. Das Porträt war mehr als nur Dekoration; es symbolisierte das Vermächtnis des Black-Imperiums, das über Generationen hinweg gewachsen war – von einem gewöhnlichen Familienbetrieb zu einem mächtigen Konzern, der in den Bereichen Bauwesen, High-Tech-Geräte, Immobilien und diversen anderen Branchen tätig war. Hillary Black galt stets als der stärkste Konkurrent seiner Cousins, die ebenfalls Ambitionen auf den Posten des CEO hatten. Er vertrat die Ansicht, dass man sich diese Position durch Leistung verdienen und nicht einfach erben sollte. Unter all seinen Cousins ​​war es ausgerechnet Damian – einst sein engster Vertrauter in der Kindheit –, der sich auf diesen Machtkampf einließ; sein Wunsch, CEO zu werden, war so groß, dass er Hillary nicht mehr als Cousin, sondern als Rivalen betrachtete. Hillary wollte gerade ein weiteres Dokument unterzeichnen, als Ethan – sein Sekretär und zugleich sein engster Vertrauter – an die Tür klopfte. Hillary drückte einen Knopf auf seinem Schreibtisch, und die Tür schwang auf. Ethan trat ein; er trug einen maßgeschneiderten schwarzen Anzug und polierte Schuhe, und sein Gesichtsausdruck war ruhig und gefasst. Er erinnerte Hillary an die Besprechung mit der Unternehmensführung, die in fünf Minuten beginnen sollte; zudem stand um 14 Uhr ein Termin mit der Immobilienabteilung an, gefolgt von einer Telefonkonferenz mit den europäischen Partnern um 17 Uhr. Hillary blickte von den Unterlagen auf, die er gerade gelesen hatte, und bat Ethan, die für das heutige Meeting erforderlichen Dokumente zu holen. Ethan suchte rasch die Akte aus dem Regal und reichte sie ihm. Hillary öffnete die Mappe, las sie durch und notierte sich einige wichtige Punkte, die er für nützlich hielt. Nach einigen Minuten erhob er sich, rückte seinen maßgeschneiderten weißen Anzug zurecht – der hervorragend zu seinem Teint passte – und verließ sein Büro. Er schritt mit größter Würde und Autorität voran, während Ethan mit festem Schritt hinter ihm herging. Als er den Besprechungsraum erreichte, saßen dort bereits alle Führungskräfte des Unternehmens und warteten auf ihn. Hillary ging direkt auf seinen Platz zu, gefolgt von seinem Sekretär. Kaum hatte er sich gesetzt, gab er das Zeichen, zu beginnen. Die Sitzung startete mit einem Finanzüberblick des Unternehmens; zunächst schien alles seinen normalen g**g zu gehen, bis Hillary Fragen stellte: „Warum hat die Bauabteilung ihr Budget überschritten?“ Der für diesen Bereich zuständige Manager schluckte nervös: „Es gab unerwartete Kosten, Sir.“ Hillary hob die Augenbrauen: „Warum wurde ich nicht darüber informiert?“ Der Manager verstummte; Hillary lehnte sich in seinem Stuhl zurück, räusperte sich und sagte: „Sie können fortfahren.“ Die Präsentation wurde fortgesetzt, doch die Stimmung war angespannt und es herrschte eine Totenstille, in der man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Hillary bemerkte jeden Fehler und hinterfragte jede ungeklärte Ausgabe; er lehnte etliche Vorschläge ab, billigte andere und ordnete die Streichung unnötiger Kosten an. Irgendwann versuchte einer der Manager, eine Entscheidung zu rechtfertigen. Hillary sah ihn an und fragte: „Wollen Sie mir damit sagen, dass Sie Millionen des Unternehmensgeldes ausgegeben haben, ohne zu prüfen, ob die Investition überhaupt notwendig war?“ Beschämt senkte der Manager den Kopf und antwortete: „Nein, Sir.“ Als Hillary die Sitzung schließlich beendete, wirkten alle Führungskräfte erschöpft. „Das wäre alles für heute“, sagte Hillary; augenblicklich rückten die Stühle, und die Führungskräfte eilten einer nach dem anderen hinaus, bis niemand mehr im Raum war – außer Damien. Damien erhob sich, trat an Hillary heran und sagte: „Genieß deine Position, solange du noch kannst, Hillary – das Spiel ist noch nicht vorbei.“ Hillary stand ruhig auf und ging mit seinem Sekretär in sein Büro, ohne Damien die Gelegenheit zu geben, seinen Satz zu beenden. Ethan schloss rasch die Tür hinter sich und fragte: „Sir, warum haben Sie ihm gegenüber geschwiegen?“ Hillary antwortete nicht, sondern lächelte nur; für andere mochte es ein ganz gewöhnliches Lächeln sein, doch für Ethan steckte mehr dahinter – dennoch beließ er es dabei und kehrte in sein Büro zurück. Unterdessen waren aus Damiens Büro die Geräusche von Gegenständen zu hören, die auf den Boden fielen; er tobte vor Wut. „Warum ist *er* der CEO?“, murmelte er vor sich hin. „Ich sollte der CEO sein, ich sollte all das haben, was er besitzt.“ Er goss sich ein Glas Whiskey ein, griff zum Telefon und tätigte einen Anruf. „Ich will seinen Terminkalender kennen“, sagte er – am anderen Ende herrschte Stille. Er fuhr fort: „Ich will wissen, wohin er geht und wen er trifft – ich will alles wissen.“ Er beendete das Gespräch und lehnte sich in seinem Stuhl zurück; ein hämisches Lächeln breitete sich langsam auf seinem Gesicht aus – diesmal würde er ihn nicht entkommen lassen.

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