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Heirat Mit Dem Onkel Meines Ex

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Blurb

Sie spendete ihre Niere, um ihrer Schwester das Leben zu retten – und verlor dafür ihr eigenes.

Von ihrer Adoptivmutter verraten. Von ihrer Schwester ersetzt. Von dem Mann verlassen, den sie liebte.

Hela Krämer verlor alles – außer ihrem Willen, sich zu wehren.

Dann tritt Maximilian Goldschmidt in ihr Leben: skrupellos, gefährlich unwiderstehlich und ausgerechnet der letzte Mann, den sie jemals begehren dürfte.

Denn Max ist nicht nur tabu – er ist der Onkel ihres Ex-Freundes.

Was mit einer einzigen unüberlegten Nacht beginnt, wird schnell zu einer gefährlichen Vereinbarung voller Lügen, Begierde und Rache. Doch als Geheimnisse ans Licht kommen und alte Wunden wieder aufreißen, muss Hela sich entscheiden:

Will sie Vergeltung?

Oder eine Liebe, die sie ein zweites Mal zerstören könnte?

Sie dachten, sie hätten sie begraben.

Stattdessen erschufen sie eine Frau, die sie hätten fürchten sollen.

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HELA – Standpunkt Das Einverständnisformular für die Nierenspende wurde mir auf den Tisch geknallt, die Tinte war noch feucht. „Keine Betäubung.“ Die blutroten Fingernägel meiner Adoptivmutter Lina tippten scharf auf das Kästchen. „Unterschreib hier.“ Ihre Stimme war leise, aber jeder im Krankenzimmer hörte sie deutlich – die Krankenschwester blickte zu Boden und ordnete die Instrumente, Franz stand an der Tür, und meine Hände zitterten. „Mama, ohne Betäubung kann ich diese Operation unmöglich überstehen. Kann ich …“ „Wir haben keine Zeit mehr!“, unterbrach sie mich, und ihre Augen füllten sich augenblicklich mit Tränen. „Die Betäubung könnte die Niere beeinträchtigen. Krista wartet nebenan! Willst du, dass sie auf dem Operationstisch stirbt?“ Mein Atem ging schneller. Ein Gewicht drückte auf meine Brust, schwer wie ein Stein. „Hela, bitte, wir haben dich aufgenommen, als dich niemand sonst wollte. Wir haben dir einen Namen gegeben, ein Dach über dem Kopf und eine Familie. Und jetzt, wo wir dich brauchen … zwing mich nicht dazu, meine Tochter sterben zu sehen …“ Ihr Ton wurde plötzlich weicher, und jedes Wort troff vor gespieltem Herzschmerz. Ihre Tochter. Nicht ich. Die Schuld glitt mir wie Eiswasser den Rücken hinunter. Jede Erinnerung an die sogenannte Güte meiner Adoptiveltern zog die unsichtbare Kette um meinen Hals enger. Sie gab mir das Gefühl, klein und undankbar zu sein, nur weil ich überhaupt daran dachte, Nein zu sagen. Ich, Hela Krämer, die Adoptivtochter – das Ersatzteil – hatte in dieser Familie immer meinen Platz gekannt. Seit dreiundzwanzig Jahren war ich ein bequemer Schatten gewesen: da, wenn sie mich brauchten, und unsichtbar, wenn sie mich nicht brauchten. Verzweifelt wartete ich darauf, dass er etwas sagte, und sah Franz an. Meinen Freund. Den Mann, der behauptete, mich zu lieben. Schließlich trat Franz vor, legte mir eine Hand auf die Schulter, und die Kraft seines Griffs hielt mich fest an meinem Platz. „Schatz.“ Er nahm meine Hand, und sein Daumen zeichnete langsame Kreise auf meine Haut – unser kleines Zeichen der Zuneigung aus besseren Zeiten. „Ich weiß, dass das schwer ist“, sagte er mit leiser Stimme, voller herzzerreißender Zärtlichkeit, „aber denk doch mal darüber nach – wenn Krista sich erholt hat, stell dir vor, wie dankbar deine Mutter sein wird. Sie hat immer gesagt, sie würde dir …“ Er verstummte und wandte den Blick von mir ab. „Und Krista … sie hat versprochen, mich ihrem Mentor bei der Investmentfirma vorzustellen. Du weißt, was das für meine Karriere bedeuten könnte. Für unsere Zukunft.“ Mein Herz sank. Die Stimmen der Mutter, die mich großgezogen, aber nie wirklich angenommen hatte, und des Mannes, der einst geschworen hatte, mich zu beschützen, verschwammen miteinander. Beide verlangten von mir, für jemand anderen zu bluten. Da wusste ich, dass ich ohnehin nie eine echte Wahl gehabt hatte. Ich unterschrieb das Formular, bevor sie mich in den Operationssaal rollten. Das Klirren metallener Instrumente erfüllte die sterile Luft. Helle Operationslampen strahlten auf mich herab, während ich auf dem kalten Tisch lag und jeder Muskel unter dem dünnen Krankenhauskittel zitterte. „Wir fangen jetzt an“, sagte der Chirurg. Meine Kehle wurde trocken. Meine Finger krallten sich so fest in die Kante des Tisches, dass meine Knöchel weiß hervortraten. Die Regionalanästhesie betäubte meine Beine, aber der Rest meines Körpers war wach – viel zu wach. Dann kam der erste Schnitt. Ein reißendes Gefühl. Nass. Tief. Meine Lungen erstarrten, als der Schmerz mich traf und wie ein Blitz meine Wirbelsäule hinaufjagte. „Es tut weh“, keuchte ich mit zitternder Stimme. Der Chirurg hielt inne. Über mir hörte ich gedämpfte Stimmen. „Sie braucht mehr Betäubungsmittel“, sagte jemand. „Die Familie hat das abgelehnt“, antwortete der Anästhesist kalt. „Sie haben das Formular unterschrieben.“ Mein Magen verkrampfte sich. Der Schmerz hörte nicht auf – er breitete sich aus und brannte durch meinen Bauch. Es war, als würde ich aufgeschnitten, während ich noch atmete, dachte und fühlte. Jeder Nerv schrie. Ich biss die Zähne so fest zusammen, dass ich Blut schmeckte. Das Tuch, das meine Brust vom Operationsfeld trennte, flatterte leicht. Ich konnte nicht sehen, was sie taten, aber ich konnte alles fühlen: den Druck, das Ziehen und das Vibrieren des Metalls in meinem Körper. Ein leises Stöhnen entrang sich meiner Kehle. Ich wollte schreien, aber ich bekam keine Luft in die Lungen. Die Lichter über mir verschwammen zu einem weißen Schleier, während mir Tränen über die Schläfen liefen. „Bleiben Sie ruhig, Miss Hela. Wir sind fast fertig.“ Fast fertig? Wie lange dauerte das schon – zehn Minuten? Eine Stunde? Ein ganzes Leben? Jedes Mal, wenn der Chirurg das Skalpell bewegte, schoss Feuer durch meine Adern. Als er mit dem Nähen begann, spürte ich das scharfe, deutliche, gnadenlose Einstechen der Nadel in mein Fleisch. Als alles vorbei war, schmerzte mein Kiefer, weil ich ihn so fest zusammengebissen hatte. Mein Körper fühlte sich ausgehöhlt an. Die Deckenleuchten verschwammen und drehten sich vor meinen Augen, als sie mich aus dem Operationssaal rollten. Durch den Schleier meines Blicks sah ich, wie Krista auf einer anderen Trage vorbeigeschoben wurde. Meine Adoptiveltern umringten ihr Bett. Ihre Gesichter strahlten vor Erleichterung und Freude. Niemand sah mich an. Man stellte meine Trage in einer dunklen Ecke des Aufwachraums ab. Mein Körper zitterte unkontrolliert. Meine Lippen bebten, als ich leise zu niemandem sagte: „Fühlt sich so das Sterben an?“ Offenbar starb ich nicht. Ich funktionierte einfach weiter und strengte mich auch nach der Operation noch an. Franz gönnte mir keine Pause, um mich zu erholen; stattdessen musste ich weiter an den Projekten arbeiten, an denen ich ohnehin schon saß. Einen Monat später, als ich dachte, alles sei endlich in Ordnung, stellte sich heraus, dass dem nicht so war. Ich kehrte zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus zurück. Ein Teil meiner Wunde war wieder aufgegangen und musste untersucht werden. Bei jedem Schritt auf dem Flur fühlte es sich an, als würde ich über Scherben laufen. Franz hatte mich begleiten sollen, sagte aber gestern Abend ab und meinte, er sei „beschäftigt“. Er arbeitete sich den Arsch ab, um seiner Familie etwas zu beweisen. Sie hatten ihm nie eine faire Chance gegeben, nur weil seine Mutter eine Geliebte gewesen war. Das war ihm gegenüber nicht fair. Ich wollte ihn nicht noch zusätzlich belasten. Der Arzt sagte mir, ich solle unbedingt Bettruhe halten, und erklärte, dass Nierenspender genauso gefährdet sein könnten wie die Empfänger. Ich nickte nur schwach. Meine Gedanken wanderten zu Krista. Seit unserer Operation hatte ich sie nicht mehr gesehen. Mama hatte gesagt, sie sei zu schwach für Besucher. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie schwer es für sie sein musste, mit diesen Nierenproblemen zu leben. „Wissen Sie, in welchem Zimmer meine Schwester Krista liegt?“, fragte ich. Der Arzt sah mich verwirrt an. „Im dritten Stock, glaube ich. Aber Sie sollten sich wirklich auf Ihre eigene Genesung konzentrieren.“ Ich lächelte und ging. Nur ein Blick durch ihr Fenster – mehr brauchte ich nicht. Meine Eltern hätten es nicht ertragen, sie noch einmal zu verlieren. Ich ging in den dritten Stock. Die VIP-Station war ruhig und fast leer. Mamas Stimme hallte in meinem Kopf wider: Ich habe es versucht, Hela, wirklich. Aber es war nur noch ein Zimmer frei. Eine Lüge. Ein bitteres Lächeln huschte über meine Lippen. „Entschuldigung“, fragte ich eine Krankenschwester. „Wissen Sie, in welchem Zimmer Krista gelegen hat?“ „Oh, Krista? Sie wurde vor ein paar Tagen entlassen. Ihre Eltern und ihr Freund haben sie abgeholt.“ Was? Entlassen? Und ein Freund? Seit wann war Krista in einer Beziehung? Ich brachte keine weiteren Fragen über die Lippen. Warum hatte Mama Lina mir nichts davon erzählt? Als ich das letzte Mal mit Franz gesprochen hatte, hatte er noch erwähnt, dass Krista einen längeren Krankenhausaufenthalt brauchen würde. Verwirrt und unruhig verließ ich das Krankenhaus und fuhr mit dem Taxi nach Hause. Ich rief Franz erneut an, aber er ging nicht ran. Stattdessen bekam ich eine Benachrichtigung aus den sozialen Medien. Aus Neugier öffnete ich sie, und da war es: ein Foto von Krista, meinen Adoptiveltern und Franz, wie sie lächelnd an einem Strand in Griechenland standen. Mir stockte der Atem. Die Bildunterschrift lautete: So gesegnet. Danke, Mama – und mein Liebling! Der oberste Kommentar war ein Kuss-Emoji von Franz.

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