HELA – Standpunkt In dem Moment, als ich die Fassade des Krämer-Hauses erblickte, lief mir ein Schauer über den Rücken. Mir war kalt, sogar an den Händen. Entlang der Straße standen bereits mehrere Autos, darunter auch das von Franz. Ich hatte das Gefühl, dass das von Mama Lina organisierte Abendessen alles andere als ein einfaches „Familienessen“ sein würde. Meine Gedanken drehten sich im Kreis. Was hatte Mama Lina mit mir vor? Würde sie mich wieder wie Dreck behandeln? Oder schlimmer noch, mich vor Max blamieren? Das Auto hielt an, und der Fahrer öffnete schnell die Tür für Max und mich, aber meine Beine fühlten sich zu schwer an, um sich zu bewegen. Ich hatte ein schreckliches Gefühl im Bauch, und meine Handflächen waren ohne ersichtlichen Grund verschwitzt. Plötzlich berührte Max’ H

