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HELA – Standpunkt Das leise Klirren von Besteck auf Tellern drang aus dem Esszimmer herüber. Mein Körper spannte sich leicht an, als ich den Mut aufbrachte, in der Tür zu erscheinen. Ich zwang mich zu einem Lächeln, als ich Max und seine Eltern ansah, die bereits dort saßen. „Hela! Guten Morgen!“, begrüßte mich Max’ Mutter fröhlich. Max’ Vater winkte mich herein. „Komm rein, setz dich. Iss etwas.“ Ich trat mit klopfendem Herzen ein und setzte mich unbeholfen, während Max mir den Stuhl zurechtrückte. Kaum hatte ich Luft geholt, da landete auch schon ein kurzer Kuss auf meiner Wange. „Guten Morgen, Schatz.“ Max’ Duft umhüllte mich, und obwohl sein Kuss nur kurz war, ließ er mir schwindlig werden. Ich war mir sicher, dass mein Gesicht rot wurde, denn es fühlte sich plötzlich heiß an. Ma

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