HELA – Standpunkt Max’ Hand lag warm und fest um meine Taille, als wir durch die Lobby gingen. Wieder einmal bemerkte ich, wie andere Mitarbeiter uns verstohlene Blicke zuwarfen. Ich spürte immer noch das Gewicht ihres Ekels und ihres Hasses. Gerüchte verschwinden nicht innerhalb weniger Minuten. Sie verblassen mit der Zeit – aber nicht sofort. Genau wie der Schmerz in meiner Brust. Er würde nicht sofort heilen oder verschwinden. Wenn überhaupt, fühlte ich mich jetzt einfach nur müde. Ich wollte frische Luft atmen, vergessen, was gerade passiert war – wenn auch nur für einen Moment. Kristas wütender Gesichtsausdruck hing mir immer noch im Kopf. „Lass den Kopf nicht hängen“, sagte Max leise, ohne mich anzusehen. „Du hast gerade gewonnen. Geh wie eine Siegerin.“ Instinktiv straffte ic

