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HELA – Standpunkt Als ich in der Villa der Familie Goldschmidt ankam, lastete immer noch eine schwere Stimmung auf mir. Außerdem war mir unbehaglich, so kurz vor Mitternacht nach Hause zu kommen. Ich hatte Max bereits eine SMS geschickt, um ihm mitzuteilen, dass ich wegen der Arbeit später kommen würde. Er antwortete nicht. Und das machte mich noch nervöser. Ich hatte Angst, dass Max wütend sein würde und denken könnte, ich nähme meine Rolle nicht ernst. Aber zwei Rollen gleichzeitig zu erfüllen, die beide so viel Aufmerksamkeit verlangten, überforderte mich. Meine Schritte hallten leise durch den stillen Flur, während das Licht gedimmt war. Vorsichtig stieg ich die Treppe hinauf und versuchte, kein Geräusch zu machen. Als ich das Obergeschoss erreichte – „Du kommst erst jetzt nach Ha

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