HELA – Standpunkt In einem Bett aufzuwachen, ohne mich daran zu erinnern, wie ich dorthin gekommen war, war absurd. Ein ungutes Gefühl überkam mich, während ich dort lag, unsicher, wer mich letzte Nacht hierhergebracht hatte. Doch der Gedanke, dass es vielleicht Max gewesen sein könnte, versetzte mich nur noch mehr in Panik. Ich trat aus meinem Zimmer, und genau in diesem Moment öffnete sich Max’ Tür. Es fühlte sich an, als hätte er gewartet – als hätte er mich beobachtet. Dieses Gefühl ließ meine Brust augenblicklich enger werden. Mein Körper versteifte sich, und ich erstarrte im Flur, unsicher, was ich sagen sollte. Max trat in einem dunkelgrauen Anzug heraus, sein Haar noch leicht feucht und ordentlich nach hinten gekämmt. Ruhig schloss er die Tür und richtete seinen Blick auf mich.

