Das Penthouse ragte auf, mein Penthouse.
Seine Glasfassade zerschnitt den Nachthimmel wie eine Klinge.
Bewaffnete Wachen versperrten den Eingang, ihre Augen kalt wie Waffenstahl.
Ich warf ein Lächeln hin, schüttelte die Haare, aber sie zuckten nicht, bis einer einen Anruf tätigte, seine Stimme ein tiefes Grunzen in den Hörer. „Sie ist sauber“, murmelte er und trat mit misstrauischem Blick zur Seite.
Die Fahrt im Aufzug war still, mein Puls hämmerte – nicht aus Angst, sondern vor dem Nervenkitzel der Jagd, eine wilde Hitze, die sich in meiner Brust zusammenballte.
Tony Russo dachte, er könnte mich wie ein Haustier herbeipfeifen. Er würde lernen, dass ich nicht sein Halsband trug.
Die Türen öffneten sich zu einem Penthouse, das vor Sünde troff: dunkle Eichendielen, ein Kamin, der Schatten spuckte, Fenster, die das ruhelose Herz der Stadt einrahmten.
Tony lümmelte auf einem Ledersofa, eine Zigarre glühte zwischen dicken Fingern, die Glut leuchtete wie sein Temperament. Er war ein Brutalo – fassförmiger Brustkorb, Kiefer aus Stein gemeißelt, dunkle Augen, die einen roh schälten. Sein schwarzer Anzug schmiegte sich an seinen Körper, eine Goldkette blitzte am Hals, Rauch kringelte sich wie eine Drohung.
„Mary-Claire“, knurrte er, Stimme rau wie Asphalt, Lippen zu einem Grinsen verzogen, das meine Haut kribbeln ließ. „Dachte, du hättest das Haus verwirkt, Süße. Jetzt hast du ’nen Freund, hm?“
Ich grinste zurück, schlenderte zu einem Samtsessel, ließ meinen Rock hoch genug rutschen, um einen Schenkelblitz zu gewähren, mein Herz raste vor der Macht seines Blicks. „Verwirkt?“, fragte ich und trat nah an ihn heran. Mein Herz pochte. Er ist Mafia. Er ist ein Killer, aber oberflächlich ein Koch.
„Ja“, antwortete er.
„Tony, ich brauche dein Haus nicht.“ Ich beugte mich vor, meine Bluse tauchte tief genug, um einen Streifen Dekolleté zu zeigen, meine Brust hob sich gerade genug, um seinen Blick einzufangen, mein Atem stockte, als seine Augen dunkler wurden. „Ich bin hier, weil ich Lust hatte, und nur, um dich zu sehen. Um dich wirklich zu sehen.“
Er paffte an seiner Zigarre, Augen verengten sich, ein Wolf auf der Suche nach Rissen, dicke Finger trommelten auf der Armlehne. „Ja? Kirchenmädchen wie du, in meiner Welt?“ Er beugte sich vor, Stimme tief, ein Raubtier-Schnurren, das mir einen Schauer über den Rücken jagte. „Was ist dein Spiel?“
Ich drehte mich um und ging zum Sofa. Ich hörte ihn schnalzen. Ich setzte mich. Ich schlug die Beine übereinander, langsam, gezielt, sah, wie seine Augen der Bewegung folgten, mein Selbstvertrauen schwoll an, als sein Kiefer sich anspannte.
„Vielleicht langweile ich mich, Tony. Vielleicht will ich sehen, was ein Mann wie du draufhat.“ Meine Stimme war Samt, aber meine Augen Dolche, mein Herz hämmerte vor dem Wagnis. Ich war nicht hier, um nach Geheimnissen zu betteln – das würde mich schwach wirken lassen. Ich würde ihn dazu bringen, alles über den Elite Space auszuplaudern.
Er lachte, ein kehliges Grollen, das im Raum widerhallte, lehnte sich zurück, Zigarrenrauch wirbelte wie ein Sturm. „Du hast Eier, Kleines, kommst in mein Revier und spielst süß. Denkst, du kannst mich um deinen hübschen Finger wickeln?“ Seine Augen blitzten, forderten mich heraus, und ich spürte einen Schub Trotz.
Ich neigte den Kopf, ließ mein Haar über eine Schulter fallen, Lippen gekrümmt, Finger strichen über meinen Hals, um seinen Blick zu lenken. „Ich wickele nicht, Tony. Ich gewinne.“
Ich stand auf, Hüften wiegten sich, während ich die Distanz schloss, beugte mich tief, sodass meine braless Brüste unter der Bluse schwangen, Nippel streiften den Stoff. Es war eine Bewegung, die ich geübt hatte, ich wusste, was er sehen würde.
Seine Augen klebten daran, Zigarre erstarrt mitten im Zug, sein Atem hörbar stockend. Ich legte eine Hand auf sein Knie, Stimme ein Schnurren, mein Herz triumphierend pochend. „Du hast von mir gehört, oder? Wie kommt ein Typ wie du an meinen Namen?“
Er grunzte, versuchte wegzuschauen, scheiterte, Kiefer mahlte, Schweißperle auf der Stirn. „Du bist verflucht Ärger, Mary-Claire.“ Seine Stimme wurde dicker, Lust sickerte durch, und ich spürte den Kick – er gehörte mir.
Ich richtete mich auf, trat zurück, Ton scharf, Augen verengt, um die Angst in meinem Bauch zu verbergen. „Ich fühl mich hier nicht sicher, Tony. Ich gehe.“
Er war blitzschnell auf den Beinen, Zigarre fiel, packte mich von hinten, Hände fest um meine Taille, Griff besitzergreifend, aber zitternd. „Was hat dich so erschreckt, Süße? Rede mit mir. Magst du den Laden nicht?“, raunte er, Stimme dringend, Atem heiß an meinem Hals.
Hab dich!
Ich drehte mich in seinem Griff, Augen weit, spielte das hilflose Mädchen gerade genug, mein Herz raste, während ich in die Rolle schlüpfte. „Ich traue Männern nicht, die zu viel über mich wissen, ohne es sich verdient zu haben.“ Meine Stimme war eine Herausforderung, drängte ihn, sich zu beweisen, Finger zuckten vor dem Drang zu fliehen.
Er seufzte, zog mich zum Sofa, dirigierte mich auf seinen Schoß, Hände auf meinen Hüften, Atem schwer vor Tabak und Hunger. „Na gut, Puppe“, sagte er, hielt inne, Augen bohrten sich mit dramatischer Intensität in meine, dass mir der Magen sich drehte. „Du willst wissen, wie ich’s gehört hab? Der Elite Space.“
Ja. Genau das wollte ich hören.
Er begann. „Der Elite Space ist kein Sonntagsschul-Kram. Das ist ein verdammter Dschungel für Typen wie mich – doppelte Leben, doppelte Persönlichkeiten.“ Er beugte sich näher, Stimme zu einem verschwörerischen Knurren gesenkt, Zigarrenhand gestikulierte wild, Rauch zog wie eine Prophezeiung. „Mafiabosse, Senatoren, Anzüge mit sauberen Händen und dreckigen Seelen – wir sind eine geheime Bruderschaft, Mary-Claire.“
„Eine Bruderschaft? Aber…“
„Bruderschaft heißt nicht, dass Frauen nicht willkommen sind, Puppe. Wir haben ein Netzwerk, den Gipfel, wo Geheimnisse besser sind als Blutgeld. Stell dir das als Stammbaum vor, je höher du steigst, desto mehr verdienst du. Verschlüsselte Chats, private Höhlen, Hinterzimmer-Deals auf Galas, wo die Luft d**k ist vor Verrat. Dein Name? Der ist Dynamit.“
Er hielt inne, Augen loderten, und ich spürte einen Schauer – mein Geheimnis war ein Flächenbrand, den ich nicht kontrollieren konnte. „Die Tochter eines Priesters, die einem Mann mit dem Mund die Knie weich macht? Jeremy, dein Freund, hat bei ’nem Kartenspiel geplappert, meine Jungs haben’s gehört, es hat sich wie die Pest verbreitet. In unserer Welt ist ein Geheimnis wie deins eine Reliquie, ein Heiliger Gral, den wir alle kosten wollen.“ Er grinste, Finger verkrampften sich, Stimme ehrfürchtig und bedrohlich zugleich. „Willst du aufsteigen? Bau was, das die Elite nicht aufhören kann zu teilen.“
Ich beugte mich näher, Dekolleté streifte seine Brust, neckend, Herz pochte vor Angst und Ehrgeiz. „Wie mein Talent? Denkst du, die würden das teilen?“
Er knurrte, Augen schwarz vor Verlangen, Hand zitterte an meiner Hüfte. „Fuck nein, Mary-Claire. Ich will dich für mich allein. Nur mich. Wenn die Zeit kommt, will ich dich als Mitglied in den Space einführen, als deinen Upline.“
Ich lächelte langsam und böse, Brust schwoll vor Sieg. Hab ihn. „Was muss ich tun, um diesen Elite Space zu besitzen, Tony?“, fragte ich, Stimme tief, Augen fest in seinen.
Er paffte an der Zigarre, Rauch wirbelte, hielt dramatisch inne, Stirn runzelte sich, als wöge er ein zu schweres Geheimnis. „Einen Club besitzen“, sagte er schließlich, Stimme dröhnend, ein König, der dekretierte. „Einen Laden, wo die Eliten herkommen, um zu sündigen, Geheimnisse wie Kugeln tauschen. Du leitest ihn, du besitzt sie.“
Clubbesitzerin? Ich, die Messdienerin, die Deepthroaterin, die ein Versteck der Macht regierte? Der Gedanke setzte meine Seele in Brand, mein Kopf raste vor Möglichkeiten.
Tonys Muskeln, Floyds Verbindungen, Richards Geld – ich konnte es real machen. Aber ich würde nicht einknicken. „Ich denk drüber nach“, sagte ich kalt wie Eis, Lippen gespitzt, um die Aufregung zu verbergen.
Tonys Kopf sank, ruhte an meinen Brüsten, Atem warm durch die Bluse, Stimme weich, fast verletzlich. „Ein Geheimnis, MC?“
„Schieß los.“
„Meine Ma hat mich hart abgestillt“, murmelte er, ein Geständnis, das mein Herz hüpfen ließ. „Mich von ihrer Brust gestoßen, gesagt, ich wär zu gierig. Hab seitdem diese Wärme gejagt.“
Ich kicherte, drückte seinen Kopf näher, ließ ihn in mein Dekolleté sinken, Puls beschleunigte sich, als seine Hände meine Brüste umfassten, ehrfürchtig, Lippen streiften die Haut über der Bluse.
Er bewegte sich zu meinem Nippel, und ich stieß ihn zurück, spielte Empörung, Augen blitzten. „Tony, wirklich? Ich bin nicht dein Spielzeug!“
Seine Augen weiteten sich, Panik flackerte, Hände hoben sich ergeben. „Scheiße, Mary-Claire, ich wollte nicht–“
Ich stand auf, drehte mich weg, Stimme scharf, Herz raste vor Kontrollrausch. „Du darfst nicht einfach nehmen.“ Ich ging zur Tür, Hüften wiegten sich, wusste, dass er folgen würde, Atem stockte, während ich die Rolle spielte.
Er tat es, fing mich am Eingang ab, Hände jetzt sanft, Augen flehend. „Ich hab’s versaut, Süße. Das Haus gehört dir. Komm morgen wieder?“
Ich neigte den Kopf, Augen verengt, ließ ihn schwitzen. „Wenn ich dir vergebe“, sagte ich eisig.
„Was soll ich dann tun?“
Ich hielt inne. Er hatte sich sein Grab geschaufelt. „Ich schreib dir. Mach es, und du darfst so viel saugen, wie du willst, Junge.“ Ich nannte ihn Junge.
Ich glitt in mein Halo-Cabrio, das kirschrote Biest, das Floyd mir geschenkt hatte, ließ den BMW in der Schule stehen. Meine Eltern würden nach dem Auto fragen, aber ich hatte meine Lüge parat: „Mitarbeiter-Anreize von Halo.“ Sie würden es schlucken, und ich würde heute Abend ein paar Ave-Maria runterwürgen, damit Moms Rosenkranz weiterdrehte.
Auf der Heimfahrt brannte mein Kopf, Herz pochte vor Ehrgeiz. Ein Club. Tonys Macht, Floyds Netzwerk, Richards Geld – ich konnte ein Imperium bauen.
Aber da war ein Haken: mein GPA. Akademische Bewährung drohte, ein Ausrutscher und ich flog raus. Ich brauchte einen Professor in der Tasche. Callahan vielleicht, mit seinen Tweed-Jacketts und wandernden Händen. Er hatte noch nicht zugeschlagen, aber ich würde ihn dazu bringen, mich zu sehen, Entschlossenheit verhärtete sich, Finger umklammerten das Lenkrad.
Ich blickte auf die Stadtlichter, Atem beruhigte sich.
„Mary-Claire Anderson“, sagte ich laut, „Zeit, Callahan einzuhaken.“