Kapitel 27: Ein ruhiges Leben

1114 Words

Der Frühling kam früh in diesem Jahr, mit einem sanften, warmen Wind, der den Duft von salzigem Meerwasser und frisch erblühenden Wildblumen mit sich trug. Schon Ende März tauten die letzten Schneereste auf dem Strand, schmolzen in kleinen Rinnsalen, die ins Meer sickerten, und die ersten grünen Triebe brachen durch die feuchte, erdige Erde. Elena stand auf der Veranda, eine Tasse dampfenden Tees in der Hand – der aromatische Duft von Kamille und Honig stieg auf –, und sah zu, wie Alexander den Garten umgrub. Er hatte beschlossen, einen Gemüsegarten anzulegen – Tomaten, Salat, Kräuter. Seine Hände waren schmutzig von der dunklen, feuchten Erde, sein Shirt schweißnass und klebte an seiner Haut, und er fluchte leise, als er auf einen harten Stein stieß, der dumpf gegen den Spaten klirrte. Di

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