Der Winter in Maine kam leise und unaufdringlich, wie ein alter Freund, der anklopft, ohne zu stören. Der erste Schnee fiel in der zweiten Dezemberwoche – feine, trockene Flocken, die sich auf den Strand legten und die Welt in ein sanftes, reines Weiß tauchten. Elena stand am Fenster der Küche, eine dicke Strickjacke über den Schultern, und sah zu, wie Alexander draußen mit einer Schaufel den schmalen Weg zum Haus freiräumte. Er trug eine dicke Wolljacke, eine Mütze mit Bommel und dicke Handschuhe – Kleidung, die er früher nie angezogen hätte, weil sie zu unpraktisch, zu gewöhnlich war. Jetzt sah er aus wie ein Mann, der endlich lernte, das Leben zu genießen, ohne dass jede Bewegung kalkuliert sein musste. Sie lächelte. Es war das erste Mal seit Monaten, dass sie lächelte, ohne dass ein S

