Tyra Baker

1368 Words

Phoebe „Tyra Baker“ Ich sah ein Namensschild auf ihrer linken Brust. Sie wirkte selbstbewusst und freundlich. Ihr Gesicht war recht schmal, mit einem kleinen Muttermal unter ihrer Lippe. Als die Glocke zum Beginn der nächsten Stunde läutete, dachte ich, Tyra würde sich zu ihrem Platz begeben, doch stattdessen blieb sie neben mir stehen, ihr Blick wechselte zwischen mir und dem Buch auf meinem Tisch. „Also, was hältst du von der Notiz?“, fragte sie und stützte ihr Kinn auf die Hand, den Ellbogen auf den Tisch gelehnt. Ich zögerte, meine Finger strichen über den Einband des Buches. „Oh, ich hatte noch keine Gelegenheit, sie mir anzusehen“, antwortete ich schnell. Tyras Lippen verzogen sich zu einem schelmischen Grinsen. „Na, lass mich nicht zu lange warten. Es kommt nicht jeden Tag vor

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