Das Schicksal der Lykaner-GefährtinUpdated at Apr 18, 2026, 15:19
Azat beobachtete sie aus der Ferne mit Augen, die in einem dunklen Verlangen brannten, das niemals nur eine flüchtige Anziehung war; es war ein lautstarker Ruf des Blutes auf der Suche nach einem starken Erben. In Eflan sah er jene rebellische Flamme, die er für seinen Thron brauchte, und er plante, sie mit einer Kälte zu besitzen, die der Ruhe vor dem Sturm glich. Es war ihm egal, was sie wollte; für ihn war sie sein Schicksal, das er um jeden Preis beanspruchen würde – die Seele, die dazu geschaffen war, sich seiner Macht als Alpha zu beugen.
Währenddessen war Eflan in den Trümmern ihres Lebens versunken. Sie ahnte nicht, dass der Mann, dem sie ihr Herz geschenkt und ihre Träume anvertraut hatte, derselbe sein würde, der ihr den Dolch in den Rücken stieß. Der Verrat ihres Geliebten war nicht nur ein Schock, sondern das Erdbeben, das ihr Vertrauen in die ganze Welt zerstörte. Während sie versuchte, die Scherben ihrer verletzten Würde aufzusammeln und der Bitterkeit des Betrugs zu entfliehen, merkte sie nicht, dass sie direkt in die Höhle einer weitaus grimmigeren Bestie rannte.
Sie fiel Azat in die Hände, noch blutend vom Verrat der Vergangenheit, und sah sich einer Wahl gegenüber, die schwerer war als der Tod: Sollte sie sich einem Mann ergeben, der in ihr nur ein „Gefäß“ für seinen kommenden Erben und einen gnadenlosen Besitzanspruch sah? Oder würden ihr Zorn und ihr Stolz die einzigen Waffen sein, um einem Schicksal entgegenzutreten, das mit Blut und Feuer geschrieben wurde?