Im Zelt kehrte die Stille langsam, beinahe schmerzhaft zurück. Zwischen den Bäumen hing noch der Geruch von Blut und Rauch, doch hier drinnen hatte sich alles beruhigt. Seraphine beruhigte sich langsam in meinen Armen. Ihr Schluchzen, das mit wilder Wucht aus ihr herausgebrochen war, wurde allmählich leiser, wie ein Sturm, der langsam abzieht, und nur das leise Prasseln des Regens bleibt zurück. Das Zittern ihrer Schultern ließ nach, ihre Brust hob und senkte sich gleichmäßiger, und schließlich versiegten auch ihre Tränen. Ich spürte, wie ihr Körper in meinen Armen langsam schwerer wurde. Ihr Herzschlag war noch schnell, aufgewühlt, doch er fand nach und nach einen ruhigeren Takt. Behutsam, vorsichtig rückte ich sie zurecht, damit sie bequemer lag, und als ich merkte, dass sie sich ganz d

