**„Verstehst du überhaupt, was das bedeutet?“** fauchte sie meinen Vater an, der zusammengesunken am Küchentisch saß. Sein Gesicht war fahl, die Augen leer. „Sie lassen mich fallen“, sagte er schließlich. Seine Stimme war leise, aber sie fiel schwer in den Raum, wie ein Stein in stilles Wasser. „Bis Ende des Sommers bin ich arbeitslos. Die Entscheidung steht schon. Und –“ er rieb sich müde über das Gesicht „wir können nicht hierbleiben. Wir müssen umziehen.“ Mir wurde übel. *Umziehen.* Das Wort hallte in meinem Kopf wie Donner. Mums Wut flammte auf, heiß und lodernd. Sie fuhr die Kleinen an, schrie sie wegen Lärm an, den sie gar nicht machten. Zoey klammerte sich fester an mich, ihre kleinen Finger gruben sich in meine Schulter. Ich sagte kein Wort. Traute mich nicht. Aber innerlich

