Die Abrechnung des Herzens-1c

894 Worte

Ich spürte den Boden unter mir nicht mehr. Die Luft um mich herum flimmerte, dicht wie Rauch, aber kälter als Frost. Ich trat tiefer in die Finsternis hinein, wo kein Schatten fiel, weil kein Licht mehr da war, das ihn hätte werfen können. Die Herzsteine in meinen Händen pulsierten nicht mehr – sie *pochten*, lebendig, schrien gegeneinander. Als würden sie wählen … oder kämpfen. „Sturm …“, hallte die Stimme meiner Mutter wider, kaum mehr als ein Flüstern, doch sie kam von *überall*. Es waren nicht nur ihre Lippen – es war die Finsternis, die Steine, die Prophezeiung selbst. „Du bist der Dreh- und Angelpunkt. Was du hier tust … bringt die Welt aus dem Gleichgewicht.“ „Ich weiß“, hauchte ich, doch ich war mir nicht sicher. Der Hohlkönig bewegte sich wie Wind, sein Umhang riss um ihn heru

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