Kapitel 19

388 Worte

Wenn Gefühle sichtbar werden Die Rückkehr zum Lager verlief schweigend, doch es war kein leeres Schweigen. Es war schwer von Gedanken, von unausgesprochenen Ängsten – und von etwas, das sich nicht mehr zurückdrängen ließ. In der Nacht saßen sie am Rand der Lichtung, fern von den anderen. Das Feuer war niedrig, das Licht flackernd. Kael hatte die Arme locker auf den Knien abgestützt, sein Blick in die Dunkelheit gerichtet. Seraphina beobachtete ihn aus dem Augenwinkel. „Du hättest dich abwenden können“, sagte sie schließlich. „Als du seinen Namen gehört hast.“ Kael sah sie an. „Und dich allein lassen?“ „Es wäre vernünftig gewesen.“ „Ich bin kein vernünftiger Mann“, antwortete er ruhig. „Ich bin ein Alpha. Und ich habe gewählt.“ Diese Worte trafen sie tief. Seraphina spürte, wie ihre

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