Kapitel 20

528 Worte

Der erste Riss Der Angriff kam nicht mit Lärm. Er kam mit Erinnerung. Seraphina erwachte mit einem Ruck, das Herz rasend, die Finger in die Decke gekrallt. Für einen Moment wusste sie nicht, wo sie war – nur, dass ihr Körper vor Angst bebte. Kalter Schweiß lag auf ihrer Haut, und die Luft im Zelt fühlte sich schwer an, abgestanden, als hätte etwas Unsichtbares hier verweilt. „Seraphina.“ Kaels Stimme war sofort da. Wach. Alarmiert. Er saß bereits aufrecht, die Hand an ihrem Arm, fest, real. Sie klammerte sich unwillkürlich an ihn, bevor ihr Verstand sie bremsen konnte. „Er war hier“, flüsterte sie. „Morveth.“ Kaels Kiefer spannte sich. „In deinen Träumen?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nicht nur dort.“ Die Flammen des Feuers außerhalb des Zeltes flackerten plötzlich heftig auf, warf

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