Kapitel 8

437 Worte

Wenn Pflicht gegen Gefühl steht Der Wald wurde stiller, je weiter sie vordrangen. Nicht friedlich still, sondern gespannt – wie ein Atemzug, der zu lange angehalten wurde. Seraphina spürte es unter ihrer Haut, dieses unterschwellige Drängen der Magie, die nicht fließen wollte. Etwas blockierte sie. Etwas Fremdes. Sie blieb stehen und presste die Hand an ihre Brust. „Etwas stimmt nicht“, murmelte sie. Kael war sofort bei ihr. Nicht zu nah, aber nah genug. Sein Blick wanderte über die Umgebung, seine Sinne suchten nach Bedrohungen, die noch keinen Namen hatten. „Du wirst schwächer“, stellte er fest – nicht vorwurfsvoll, sondern besorgt. Diese Feststellung traf Seraphina härter, als sie erwartet hatte. Sie war es gewohnt, stark zu sein. Unabhängig. Unangreifbar. Doch hier, in diesem ver

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