Kapitel 9

308 Worte

Schutz bedeutet Verletzlichkeit Die Nacht senkte sich schwer über den Wald, als sie einen schmalen Pfad entlanggingen, der zu einer alten Steinformation führte. Seraphina kannte diesen Ort – oder glaubte es zumindest. Doch die Magie hier war verdreht. Unzuverlässig. „Bleib hinter mir“, sagte Kael leise. Normalerweise hätte sie widersprochen. Doch sie tat es nicht. Stattdessen nickte sie und ließ ihn vorgehen. Es war keine Unterwerfung. Es war Vertrauen. Ein Schatten löste sich aus den Steinen. Dann noch einer. Gestalten, halb körperlich, halb Magie. Seraphina spürte, wie ihre Kraft wieder ins Fließen kam – unruhig, wild. Kael stellte sich schützend vor sie, seine Haltung fest, bereit. „Jetzt“, sagte er. Sie zögerte – einen Herzschlag zu lang. Ein Angriff traf Kael seitlich, schleud

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