Kapitel 11

391 Worte

Wenn Bleiben Mut erfordert Der Pfad, den sie einschlugen, führte tiefer in den verdorbenen Teil des Waldes. Die Luft wurde schwerer, die Geräusche gedämpfter. Seraphina spürte die Belastung deutlicher als zuvor. Ihre Magie reagierte empfindlich – nicht ablehnend, sondern fordernd. Kael bemerkte es sofort. „Du zwingst dich“, sagte er leise. „Ich halte durch“, antwortete sie, doch ihre Stimme verriet sie. Ohne ein Wort zu sagen, verlangsamte Kael sein Tempo. Er passte sich ihr an, nicht aus Schwäche, sondern aus Rücksicht. Ein stilles Zeichen, das mehr bedeutete als jede Versicherung. Als Seraphina schließlich stehen blieb, stützte er sie – diesmal ohne zu zögern. „Setz dich.“ „Nein“, sagte sie. „Wenn wir hier anhalten, gewinnt es Zeit.“ Kael kniete sich vor sie, ihre Augen auf glei

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